… dann sagen sie hinterher oft: Ich bin kränker als vorher! Warum? Nach 1 Woche Liegen haben alte Menschen über 1 kg ihrer Muskulatur – vor allem der Beine - verloren. Sie sind schwach und gangunsicher. Im Krankenhaus drohen zudem auch gefährliche Keime.
Was ist zu tun? 1/3 unserer ehrenamtlichen Häuslichen Hilfen haben eine Zusatzausbildung bekommen, wie sie gleich nach der Entlassung der Hochbetagten sich um ihre Versorgung zu Hause kümmern. Aber – viel wichtiger – sie merken sofort, wer sturzgefährdet ist und üben mit ihnen drei Tage lang sicheres Gehen - kostenfrei. 13 Kommunen machen bei diesem Projekt mit. Erkundigen Sie sich!
Aber wir müssen noch mehr unternehmen, sonst verlieren wir zu viele Hochbetagte an die Vollzeit Pflege. Alte Menschen sind kostbar. Wir brauchen eine erhöhte Wachsamkeit für unsere Hochbetagten. Nachbarn, Seniorengruppen, Marienvereine, Kirchgemeinden: passt auf eure älteren Senioren auf. Wenn sie ins Krankenhaus und dann nach Hause kommen, macht bald einen Besuch und informiert euch. Nehmt die Häuslichen Hilfen in eurer Kommune mit dazu, damit weitere Schritte wie das Gehtraining eingeleitet werden und Stürze verhindert werden. Unsere nachstationären Dienste sind kostenfrei. Wenn wir gemeinsam aufmerksam sind, können wir unseren Hochbetagten in dieser Zeit der Gefahr wirksam zur Seite stehen. Unsere Hochbetagten sind wertvoll. Sie sind die Träger unserer Geschichte.
Seniorenbüro Rödental
Schlesierstraße 20
96472 Rödental
Telefon (0 9563) 549 589